In einem Artikel, mitverfasst von der ehemaligen Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), betonen wir die Notwendigkeit der Integration in Healthcare-Startups von Beginn an. Wir erinnern daran, dass eine Gesellschaft, in der Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen integriert sind, ein erstrebenswertes Ziel ist, und zitieren von Weizsäcker: „Es ist normal, verschieden zu sein.“ Digitale Gesundheitsanwendungen sollten daher Teilhabe und Inklusion fördern.

Die Tech-Branche weltweit wird dazu aufgefordert, inklusive Produkte zu schaffen. In Deutschland jedoch wird integratives Design im Gesundheitssektor oft vernachlässigt oder auf später verschoben. Dabei ist es ein wesentlicher Bestandteil des User Experience (UX) Designs. Ein Design, das nicht alle Nutzergruppen einbezieht, riskiert, bestimmte Personen auszuschließen.

Wir erläutern, dass integratives Design über die Reduktion von Zugangsbarrieren hinausgeht und die Bedürfnisse von Nutzer:innen berücksichtigt, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer unterdrückten Gruppe oder Minderheit oft ausgeschlossen werden. Jeder, der am Design eines digitalen Produkts beteiligt ist, trägt Verantwortung für dessen soziale Auswirkungen.

Um Produkte zu gestalten, die allen das Gefühl geben, willkommen und geschätzt zu sein, schlagen wir verschiedene Strategien vor:

  1. Diversität im Team, um Vorurteile und beschränkte Sichtweisen zu erkennen.
  2. Nutzer:innen einbeziehen, insbesondere jene mit besonderen Bedürfnissen.
  3. Zugänglichkeitsstandards nutzen, wie die Web Content Accessibility Guidelines oder Googles Material Design.
  4. Willkommen heißende Bildersprache durch Abstraktion und Diversifikation.
  5. Inklusive Texte, die einfach und verständlich sind.
  6. Formulare, die kurz und dennoch aussagekräftig sind und die Nutzer sich verstanden fühlen lassen.
  7. Sprachgesteuerte Interfaces, die sensibel mit Akzenten und Stimmgeschlecht umgehen.

Wir betonen, dass im Gesundheitswesen Integration ein klarer Teil der Innovationsprozesse sein muss, um niemanden auszuschließen. Ziel ist es, intuitive und sichere Lösungen durch smartes Design zu entwickeln – ein Merkmal vieler erfolgreicher Unternehmen.

Hier ist der Artikel aus dem Handelsblatt https://www.handelsblatt.com/inside/digital_health/gastbeitrag-digitale-anwendungen-muessen-barrierefrei-sein/28294868.html 

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