In einem Artikel, den ich gemeinsam mit Monika Rimmele verfasst habe, diskutieren wir die Umgestaltung unseres Gesundheitssystems durch die Digitalisierung. Mit dem Beginn des Jahres haben in Deutschland Versicherte nun ein Recht auf eine elektronische Patientenakte (ePA), was wir als ersten Schritt in die richtige Richtung sehen. Allerdings betonen wir, dass dies nur der Anfang sein sollte. Unser Ziel ist es, das bestehende reaktive „Krankheitsverwaltungssystem“ in ein proaktives „Gesundheitssystem“ zu transformieren, das Krankheiten möglichst verhindert oder frühzeitig behandelt, die Effizienz des Gesundheitswesens steigert und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger verbessert.

Wir argumentieren, dass für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem eine longitudinale „digitale Gesundheitsakte“ erforderlich ist, die ein Individuum von der Geburt bis zum Tod begleitet und umfassende Gesundheits- und Krankheitsdaten enthält. Intelligente Algorithmen könnten diese Daten nutzen, um Prävention, Diagnose und Behandlung kontinuierlich zu verbessern.

Die aktuelle ePA ist ein guter Anfang, jedoch nicht ausreichend für ein intelligentes Gesundheitssystem. Um dies zu erreichen, benötigen wir robuste, strukturierte medizinische Daten und eine IT-Architektur, die auf international anerkannten Standards basiert. Die Qualität dieser Daten wird die Qualität des lernenden Gesundheitssystems maßgeblich beeinflussen.

Ein wichtiger Aspekt ist das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die digitale Erfassung ihrer Gesundheitsdaten. Applikationen und Daten müssen rigorosen Qualitätsanforderungen entsprechen. Eine longitudinale Gesundheitsakte, die auf der europäischen Datenschutzgrundverordnung und unseren Werten basiert, wird die Bürgerinnen und Bürger zum aktiven Verwalter ihrer eigenen Gesundheit machen. „Empowerment“ und erlernte Gesundheitskompetenz sind hierfür essentiell.

Abschließend rufen wir dazu auf, den Begriff „Patientenakte“ zu verlassen und stattdessen von einer „Gesundheitsakte“ zu sprechen, die den Ausgangspunkt für eine selbstbestimmte Gesundheits- und Krankheitsverwaltung bildet.

Hier ist der vollständige Artikel: https://background.tagesspiegel.de/gesundheit/fuer-ein-intelligentes-gesundheitssystem

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